Star Wars: The Rise of Skywalker ★★½

This review may contain spoilers. I can handle the truth.

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Ich entschuldige mich schon jetzt für mein Gemecker, das nicht so recht zur Bewertung passt. Nach dem 2. Durchgang macht dieser Abschluss  jedoch deutlich klar, was es bedeutet, wenn bei einem mehrere Filme umspannenden Projekt nicht zumindest die groben Eckpunkte der Geschichte von Beginn an feststehen.
Rian Johnson hat Abrahams Ideen aufgegriffen und gekappt. Ich denke, dass Abrahams nach Episode 7 auch noch nicht wusste, wohin diese führen sollten. Mysterien ohne Plan aufzubauen Ist ja sein Ding. Stattdessen hat Johnson Figuren mit Potential vertieft und weniger interessante Charaktere zumindest etwas zu erledigen gegeben.
Egal, was man von diesem Ansatz hält, finde ich Abrahams Versuche, hier möglichst viel von Episode 8 zurückzunehmen, eher destruktiv. Damit wird diese „Trilogie“ zu einem undurchdachten Flickenteppich und macht das Filmerlebnis teilweise zu einem echten Ärgernis. Weil auch hier der Mut fehlt, etwas Neues zu erzählen.
Anstatt sich auf die sehr interessante Beziehung zwischen Rey und Kylo zu konzentrieren, bringt er lieber Kai aus der Kiste, pardon, ich meine, den bisher unerwähnten Palpatine ins Rennen. Es herrscht kopflose Hektik, die Storybögen sind eher Spiralen und sowohl viele Dialoge als auch das Finale sind strunzdumm. Ich habe meinen Ärger bereits nach dem Kinobesuch niedergeschrieben. Nachdem ich jetzt die drei Filme kurz hintereinander gesehen habe, wird mir so richtig bewusst, wie ignorant, unbeweglich und mutlos Abrahams diesen Abschluss erzählt hat. Und das ist für mich noch schlimmer als Johnsons Dummheiten.
Was bleibt, sind ein paar wirklich schöne Bilder, eine tolle Schlußsequenz und der Soundtrack von John Williams, der selbst den größten Mist etwas Glanz verleiht.
Für mich der schlechteste Teil der Sequels und der 2.schlechteste der 9 Filme.

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