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  • Denk ich an Deutschland in der Nacht

    Denk ich an Deutschland in der Nacht

    ★★★★

    Ein ❤️ allein für den Monolog von Move D.

    Ansonsten läuft in Karmakars Dokumentation angenehm viel auf nonverbaler Ebene ab. So beobachtet er in langen Einstellungen seine Protagonisten mit großem Interesse, lässt sie erzählen und philosophieren und lässt dabei auch häufig Pausen oder Leerstellen zu, was angenehm durch Szenen aus diversen Clubs und Festivals kontrastiert wird.

    In diesen, von Frank Griebe grundsätzlich in unbewegten Totalen festgehaltenen Sequenzen, wird dann durch reine Nähe und Unmittelbarkeit sehr effektiv und schön Euphorie und…

  • The Double

    The Double

    ★★★★½

    Was mich an The Double wohl am meisten fasziniert hat ist, dass hier kein Wort zu viel oder zu wenig gesagt, keine Kameraeinstellung zu lange gehalten wird. Der Film ist von vorne bis hinten absolut straight und straff und erlaubt sich keine einzige Sekunde des Mäanderns oder Abschweifens. Dies erzeugt einerseits eine schöne Brücke zur inhaltlichen Ebene und erfordert außerdem – zumindest in meiner Vorstellung – ein enormes Maß an Disziplin seitens des Regisseurs.

    Ayoade zeigt sich hier zwar immer…

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  • The Babadook

    The Babadook

    ★★★★½

    Fantastisch – innovativ und frisch durch seine bewusste Beschränkung und Rückbesinnung auf Grundelemente des Horrorgenres. Zu jedem Moment absolut stilsicher in seiner Inszenierung und mit wahnsinnig viel Einfühlungsvermögen, was ihn ungemein gruselig macht. Außerdem sind die Schauspieler einfach der Hammer. Unbedingt ansehen!

  • American Psycho

    American Psycho

    ½

    Lässt Du Dir gerne eineinhalb Stunden mit einem Megafon in's Ohr brüllen? Dann dürfte Dir auch American Psycho gefallen.
    Mit seinem unfassbar aufdringlichen, pubertären Tonfall begräbt dieser die zeitweise schöne Kamera und letztendlich selbst Bales Schauspiel unter sich.

    Zwischentöne oder gar Subtilitäten werden hier zu keinem Zeitpunkt gesucht oder überhaupt zugelassen, dafür ist der Film viel zu sehr damit beschäftigt immer und immer wieder ein und dieselbe, im Grunde wirklich banale, eben pubertäre, Message zur Schau zu stellen. Unfassbar nervtötend.