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  • Billionaire Boys Club

    Billionaire Boys Club

    ★★

    Billionaire Boys Club versucht sich cool und modern, ist damit aber gänzlich langweilig und uninspiriert. Rücksichtsloser Hedonismus und Dekadenz als Unterhaltungswert zu verkauften ist stets eine Gratwanderung. Die Schauspieler sind zwar wirklich bemüht, aber leider fehlt jegliche Substanz.

  • The Same Sky

    The Same Sky

    ★★½

    Tom Schilling als Spion der DDR auf einem Romeo-Einsatz im Westen. Leider ist das der einzige gute Plot unter den zahlreichen Handlungssträngen in Der gleiche Himmel. Der Rest ist das ziemlich plakative und einseitige Runterbeten von DDR-Klischees. Zu viel. Zu unreflektiert.

  • Mission: Impossible - Fallout

    Mission: Impossible - Fallout

    ★★½

    Beeindruckende Action-Sequenzen bietet Mission: Impossible - Fallout ohne Frage. Leider werden diese aber in dem Gefüge eines seelenlosen Filmes zusammengeklebt. Eindimensionale Figuren ohne Charakter, eine dröge Story, die versucht auf komplex zutun & immer wiederkehrende Expositions-Dialoge. Nach jedem Action-Klamauk folgt die Exposition für die nächste. Man hat kaum das Gefühl, dass ihr wirklich Menschen miteinander reden, sondern Roboter, die zur nächsten Hetzjagd einleiten möchten. Da wirkt Simon Pegg mit seinen eingestreuten Gags noch wie die menschlichste Figur.

  • Alien³

    Alien³

    ★★★½

    Fincher schafft es mit einer trostlosen, destruktiven & gar nihilistischen Grundstimmung, der Reihe in seiner nun schon dritten Episode einen neuen Anstrich zu geben und damit die philosophischen Ansätze der Franchise zu unterstreichen. Strukturell geht es im letzten Drittel aber deutlich bergab und gerade die Regie der Action kann nicht mit der hervorragenden Kameraarbeit der ersten Hälfte mithalten.

  • Annihilation

    Annihilation

    ★★★½

    Auslöschung ist albtraumhaft & paradiesisch zugleich; als ständige Gratwanderung zwischen Tod & Leben. Die Handlung entfaltet sich entsprechend ruhig, aber zugleich unheimlich, durchzogen von einigen Horrorspitzen. Durch den unwirklichen Look ergibt das eine stimmige Gesamtkomposition.

  • The Guns of Navarone

    The Guns of Navarone

    ★★

    Mal ganz ehrlich, der Film war doch auch schon 1961 nicht gut. Viel zu lang, lahm, unspannend und wirklich unspektakulär. Triviale Figuren (auch wenn die Besetzung positiv hervorzuheben ist), keinerlei Dynamik und ein grauenhafter Erzählrhythmus. Der hämmernde Soundtrack-Klangteppich tut dazu sein übriges. Alleine einzelne cineastische Ansätze und inszenatorische Ideen haben ihre Schauwerte, aber das war's dann auch. Ein "Klassiker", der nur um des "Klassiker"-Willens noch kein guter Film ist.

  • Wind River

    Wind River

    ★★★★

    Warum liebe ich Filme so sehr? Sie liefern Geschichten über Menschen, ihr Sein, ihr Empfinden, ihre Gedankenwelt und ihre Taten, getragen durch Bilder und Musik, die Emotionen entfachen und zum Nachdenken anregen. Wind River vereint diese Eigenschaften auf hervorragende Art und Weise.

  • Ready Player One

    Ready Player One

    ★★½

    Ready Player One ist großteils langweilig, mit einer dürftigen Handlung und charakterlosen Figuren. Einzelne Sequenzen haben Schauwerte. Dass Spielberg die Probleme der realen Welt ins Abseits drängt, dann aber am Ende eine moralische Lehre auf den Tisch haut, ist ziemlich verlogen.

  • The Commuter

    The Commuter

    ★★★

    Ja, Liam Neeson ist das größte Plus von The Commuter. Interessante Ansätze von Kapitalismus- und Gesellschaftskritik zerfallen leider schnell zu einem banalen und arg konstruierten B-Movie-Thriller, der jedoch durchaus Spannung aufrecht erhalten kann. Zudem unterhaltsame Action. Kann man sich anschauen, man darf aber keinen intelligenten Plot erwarten.

  • Lady Bird

    Lady Bird

    ★★★½

    Lady Bird fängt das Heranwachsen und Eintreten in eine neue Lebensphase auf phänomenale Weise ein. Der Film berührt und weckt Erinnerungen. Leider sind viele Figuren innerhalb der dürftigen Handlung nur simple Stereotypen. Auf emotionaler Ebene erreicht der Film aber seine Ziele.

  • The Shape of Water

    The Shape of Water

    ★★½

    The Shape of Water ist ein Paradebeispiel für »Style over Substance«. Blasse Figuren als Statisten eines unglaubwürdigen Plots, indem der plakative Bösewicht noch die herausgearbeitetste Figur darstellt. Die Bilder sind zwar schön, aber dann hätte man lieber ne Kunstgalerie draus gemacht.

  • Call Me by Your Name

    Call Me by Your Name

    ★★★★

    Call Me By Your Name ist ein unglaublich immersives Filmerlebnis, eine wunderschöne Momentaufnahme über die erste Liebe. Der Film braucht seine Zeit, zieht dann aber an und offenbart im letzten Akt einen Monolog, der seinesgleichen sucht und die Zeit überdauern wird.