Star Wars: The Last Jedi ★★★½

Das zweite Mal ist gnädiger ausgegangen, als noch das Erste. Diesmal mochte ich den Film, weil ich mich an die Fehler gewöhnt habe und auf die Handlung konzentrieren konnte.

Die Handlung ist gewagt, Rian Johnson macht vieles zunichte, was Teil 7 aufgebaut hat, aber er schafft es, auch neue Ideen reinzubringen die einen begeistern und verzaubern. Beinahe schon ein Gleichgewicht.

Trotzdem habe ich noch einige Dinge zu bemängeln, von denen ich denke, dass sie hauptverantwortlich dafür sind, dass dieser Film so viel Hass abbekommt.

Punkt 1: Das Verhunzen des General Hux

General Hux wird in diesem Film als lächerliche Figur dargestellt, die nur noch ein Schatten seiner selbst ist und diese Entwicklung sehe ich einfach nicht. Im Gegenteil, er hätte hier viel Ambitionierter und Ernster sein sollen als noch in Teil 7.

Punkt 2: Lila Haare machen noch keinen guten Anführer

Vice Admiral Holdo hätte im Verlauf des Films irgendwann mal ihren süßen Mund aufmachen sollen und nicht nur Poe, sondern der gesamten Crew ihren Plan erläutern. Sie war keine gute Anführerin und trägt als solche die Hauptschuld an allem, was dadurch an Schaden angerichtet wurde. Wenn sie nur was gesagt hätte, wäre die ganze Finn und Rose Nebenhandlung unnötig gewesen und man hätte die Figuren für was Besseres hernehmen können.

Punkt 3: Palim-Palim!

Der schwerwiegendste Punkt ist einfach der gesamte Humor des Films.
Manchmal wirkt er wie eine Karikatur von sich selbst, manchmal ist er einfach unpassend und nur selten ist es der Humor, den man aus der originalen Trilogie kennt. Hätte Rian Johnson da ein paar Einschränkungen gemacht, wäre der GESAMTE Film besser. Nur weil man einen Witz bringen kann, heißt das nicht, dass man es auch muss. Diese Lektion sollte jeder Mensch für sich lernen.

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