The Bourne Legacy ★★★

Altes Review aus 2012:

Heiße Frauen, coole Gegenden, blut und geile Action. Das sind vier Dinge, die ich in einem Actionfilm sehen will. Dieser Film bietet mir die ersten drei, aber die wirklich geile Action hab ich hier oft vermisst.
Das Bourne Vermächtnis ist ein realistischerer Actionfilm als die meisten anderen - auf einer Seite ist das ja gut, weil es doch dass ist was viele bei anderen Filmen immer kritisieren, dass sie unrealistisch sind.
An vielen Stellen finde ich es ja auch ok. Wie die Behörden vorgehen, vor allem wie sie jemanden verfolgen, wirkt hier sehr realistisch und ich kaufe ihnen ab, dass es in Wirklichkeit genau so wäre. Kein Satellit, der sie auf jeden Schritt aufnimmt oder verpixelte aufnahmen auf denen man nix erkennt, aber das Ultimative-Super-Mega-Programm es aufs Zehnfache hochrechnen kann und auch noch in HD! (HD!)
Nein hier kann ich den meisten Film über sagen: "Ja, das erscheint mir logisch."
Kommen wir nun zur Kehrseite dieses realistischen Szenarios. Es ist teilweise stinklangweilig. Natürlich fliegen hier keine Autos durch die Gegend, oder Helikopter stürzen vor einem ab und man entkommt nur knapp dem tot. Nein hier reichen zwei Kugeln um den "Helden" zu fall zu bringen und hier kann der Held nun mal nicht jeden Gegner mit einem Schlag besiegen. Selbst Strassenpolizisten sind da gefährlich.
Ich bin mir unsicher. Es ist die Art von Film die ich immer wollte, der mich als Zuschauer ernst nimmt, aber jetzt sehe ich wie langweilig das reale Leben doch ist. Ich will meine Action zurück. Ich will etwas zwischen Jason Bourne und Mission Impossible. Einen actiongeladenen Film der die Grenze zum Unrealistischen nur gering überschreitet.
Und ach ja... die Story war auch etwas Flach.