The Way Back ★★

Ein Film nach Formel und ohne ein Stück Kreativität oder eigene Vision.

Wir haben einen Mann mit Alkoholproblemen, der natürlich geschieden ist und einen verstorbenen Sohn hat. So weit, so gut. Obwohl der Klappentext und das Cover was anderes behaupten, geht es hier nicht um Basketball. Es hätte auch Ballett oder Tjost sein können, das hätte keinen Unterschied gemacht. Es geht hier um die Hauptfigur gespielt von Ben Affleck. Was seltsam ist, da die ganzen positiven Ereignisse in diesem Film nur während Basketballspielen passieren, wo ich mich frage, warum dem Sport dann so wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Was der Film erreichen will, ist eine traurige und bedrückende Atmosphäre zu schaffen, und das wird damit erreicht, dass man penetrant und dauerhaft Stimmungsmusik spielt, die aus irgendeiner Bibliothek der Bedrückung stammen muss, weil sie so unauffällig ist und so klingt, wie in jedem anderen Film dieser Art.

Ich habe den Film bis zum Ende geschaut, habe aber schon früh angefangen, die Liste an Klischees in meinem Kopf abzuhaken und mich nur noch aufzuregen. Warum der Film so gut bewertet ist, ist einfach. Er funktioniert für die meisten, nur bei mir nicht.