Dune

Dune ★★★

Das war es also. Dune, Part One. Dieser Film schaut top aus, hat seine Szenen und einen heftigen Cast, aber schraubt eure Erwartungen etwas runter, ein Blade Runner 2049 ist das hier nicht geworden. 

Dune fühlt sich an wie ein Prolog, was er auch ist. Worldbuilding, Charaktere einführen, alles bereit machen damit es später richtig loslegt. Der Film endet wenn es anfängt interessant zu werden, und da sind schon 155min rum, die nicht immer kurzweilig geworden sind.
Timothée Chalamet trägt diesen schweren Film auf seinen leichten Schultern sehr gekonnt und liefert die überzeugendste Performance. Javier Bardem ist ebenfalls sehr stark gecastet. Der Rest macht seinen routinierten guten Job, doch so richtig krass in Erinnerung bleiben tut hier keine Performance.
Die Kameraarbeit ist definitiv sehr wertig, doch man merkt, dass nicht Deakins dahintersteckt.
Hans Zimmer lässt seinen Soundtrack durch den Saal schreien. Zwar ist der Score ziemlich heftig, aber manchmal etwas zu viel.
Insgesamt hat mir etwas eine Balance gefehlt, zwischen sehr ruhigen Momenten und Momenten wo es mal richtig abgeht. 

Dune ist 155min monotone Brachialität, die dann aufhört wenn’s interessant wird. Also hab ich Bock auf die Fortsetzung aber es gibt Luft nach oben.

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