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  • Mori, The Artist's Habitat

    Mori, The Artist's Habitat

    ★★★★

    Nippon Connection startete dieses Jahr mit MORI, einem Film über einen Künstler, der sich seit Jahrzehnten in seinen Garten zurückgezogen hat. Der Tag, den wir mit dem alten Mann verbringen dürfen, ist bei weitem nicht so beschaulich wie erwartet und schwankt zwischen kontemplativem Ameisenbeobachten und einem abendlichen Gelage mit Bauarbeitern. Es ist ein Ausschnitt aus seinem Leben – für Hendrik kein rundes Bild: Für ihn wurde die Intensität des konzentrierten künstlerischen Denkens und Arbeitens nicht vermittelt. An Schlopsi von Infernal…

  • In the Aisles

    In the Aisles

    ★★★★

    "Echte" Menschen sind überraschend selten auf der Kinoleinwand zu sehen. In Thomas Stubers Film IN DEN GÄNGEN sind die Großmarktgänge voller echter Menschen, voller echter Einsamkeit, Hoffnung, Liebe, Langeweile, Verzweiflung ... Es geht um den Frischling Christian, der neu im Großmarkt anfängt - mit seinen Augen entdecken wir diese Welt, seinen Gabelstaplermentor Bruno, die freche Marion von den Süßwaren, die Becken mit den lebenden Fischen ("Wir nennen es das Meer"). Das Tempo ist sehr gemächlich, was dem Film in seiner…

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  • Arrival

    Arrival

    ★★★★★

    Es geht um die Möglichkeiten und Grenzen der Sprache, darum wie wir mit etwas umgehen, das wir nicht verstehen und wie wir damit umgehen, dass das, was wir lieben, verloren gehen wird. Dennis Villeneuve hat Ted Chiangs Erzählung „Story of my life“ (aus dem Erzählungsband „Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes“) meisterhaft verfilmt. Er ist so unglaublich sicher in seinen Emotionen, seiner Dramaturgie, seinem Timing, seinen Farben, seinem Licht, seinen Requisiten und nicht zuletzt in der Wahl seiner Schauspieler. Villeneuve hält, was Christopher Nolan verspricht: Er hat uns mit „Arrival“ einen Klassiker der Science-Fiction-Filmgeschichte geschenkt. schoener-denken.de/blog/arrival-filmkritik/

  • mother!

    mother!

    ★★★★

    Die letzte halbe Stunde saß ich staunend mit aufgerissenen Augen im Kinosaal. Was für ein Brett von einem Film! Simpel und unerbittlich konsequent in der Konstruktion, allegorisch ohne den geringsten Hauch von Subtilität, eine rücksichtslose, artifizielle Parabel auf körnigem 16-MM. Wer den zugegeben sehr schmalen Einflugwinkel in diesen Film findet, wird mit sehr intensiven Bildern und Stimmungen und einer wirklich beeindruckenden Eskalation belohnt. Am Mikrofon direkt nach dem Kino sortieren Heidi, Johanna und Thomas mal ein bisschen, wer hier Gott, Natur und Menschheit, Eitelkeit, Eifersucht, männliche Schöpfungskraft, weibliche Schöpfungskraft und Kain und Abel ist. schoener-denken.de/blog/mother-aronofsky-filmkritik/