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  • Venom

    Venom

    ★★★

    Wir wundern uns selbst: Noch haben wir nicht genug von Marvels Superheldenfilmen. Der Vorrat an Helden und Antihelden ist noch lange nicht erschöpft – da gibt es ja zum Beispiel Spidermans schwarzglibberigen Gegenspieler VENOM, der halb taffer Journalist, halb böses außerirdisches Monster ist. Aber an diesem scheiden sich bei uns die Geister: Zu schlicht gestrickt oder genau deswegen auf den Punkt unterhaltsam? Direkt nach dem Film am Mikrofon: Johanna, Tina, Uwe, Tom und Thomas. schoener-denken.de/blog/venom-filmkritik/

  • Incredibles 2

    Incredibles 2

    ★★★½

    Das Baby ist definitiv der Star des Films – der Kampf des jüngsten Familienmitglieds mit dem Waschbär ist vom Allerfeinsten. Auch Elastigirl und ihre Motorradstunts. Aber der Film braucht schon gute 20 Minuten, bis er in die Gänge kommt. Die Frische des ersten Teils hat er nicht und hängt auch recht stark an Disneys Familienbild – obwohl oder gerade weil er die traditionellen Rollen von Mann und Frau umkehrt. Ingesamt hätten wir uns deutlich mehr Anarchie gewünscht. Aber alles Klagen…

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  • Arrival

    Arrival

    ★★★★★

    Es geht um die Möglichkeiten und Grenzen der Sprache, darum wie wir mit etwas umgehen, das wir nicht verstehen und wie wir damit umgehen, dass das, was wir lieben, verloren gehen wird. Dennis Villeneuve hat Ted Chiangs Erzählung „Story of my life“ (aus dem Erzählungsband „Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes“) meisterhaft verfilmt. Er ist so unglaublich sicher in seinen Emotionen, seiner Dramaturgie, seinem Timing, seinen Farben, seinem Licht, seinen Requisiten und nicht zuletzt in der Wahl seiner Schauspieler. Villeneuve hält, was Christopher Nolan verspricht: Er hat uns mit „Arrival“ einen Klassiker der Science-Fiction-Filmgeschichte geschenkt. schoener-denken.de/blog/arrival-filmkritik/

  • mother!

    mother!

    ★★★★

    Die letzte halbe Stunde saß ich staunend mit aufgerissenen Augen im Kinosaal. Was für ein Brett von einem Film! Simpel und unerbittlich konsequent in der Konstruktion, allegorisch ohne den geringsten Hauch von Subtilität, eine rücksichtslose, artifizielle Parabel auf körnigem 16-MM. Wer den zugegeben sehr schmalen Einflugwinkel in diesen Film findet, wird mit sehr intensiven Bildern und Stimmungen und einer wirklich beeindruckenden Eskalation belohnt. Am Mikrofon direkt nach dem Kino sortieren Heidi, Johanna und Thomas mal ein bisschen, wer hier Gott, Natur und Menschheit, Eitelkeit, Eifersucht, männliche Schöpfungskraft, weibliche Schöpfungskraft und Kain und Abel ist. schoener-denken.de/blog/mother-aronofsky-filmkritik/