Horrors of Malformed Men ★★★½

Horrors of Malformed Men startet als spannender Identität-/ Gedächtnisverlust-Thriller doch nach dieser stimmungsvollen und mysteriösen ersten Hälfte dreht der Film richtig ab, und wir reisen mit den Protagonisten auf eine einsame Insel, auf der die titelgebenden “Malformed Men” hausen. Hier hat mich der Film
dann leider etwas verloren. Zwar sind die Bilder und die Masken befremdlich und bedrohlich, sogar fast überwältigend, aber gleichzeitig haut der Film dem Zuschauer Twist um Twist um die Ohren, sodass ich irgendwann etwas abgeschalten habe. Auch mit dem Schauspiel von Tatsumi Hijikata, der den Dr. Moreau-artigen Gegenspieler Jôgôro spielt, konnte ich nicht viel anfangen, obwohl sein Spiel sehr zu dieser befremdlichen Atmosphäre der zweiten Hälfte beiträgt. Ikonische Bilder gibt es trotzdem genug. Die Siamesischen Zwillinge sind krass und eine gewisse Szene mit Krabben wird man auch nicht so schnell vergessen.

Fazit: Erste Hälfte toll, zweite Hälfte zu viel Story und etwas zu fucked up für mich.

Nr. 2 #Japanuary

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