RSS feed for Gerrit

Favorite films

Don’t forget to select your favorite films!

Recent activity

All

Recent reviews

More
  • Waves

    Waves

    ★★

    Kurzkritik

    Zwei Hälften, die nicht recht zueinanderpassen möchten. Erst ein wenig von Spring Breakers stehlen, ohne dabei jedoch dessen pulsierende inszenatorische Brillianz oder klugen Sozialkommentar zu erreichen, danach ein Cocktail aus müdem Mittelklassen-Melodram und schon oft gesehenem Coming-of-Age. Währenddessen wird zwischen Tame Impala, Frank Ocean, Kendrick und Tyler zu Pianoklängen geweint. Sehr viel geweint. Das alles ist nie mehr als solide, oft recht unausgegoren und nicht zuletzt wie jeder Film, der heutzutage länger als 90 Minuten lang ist: Zäh wie…

  • An Officer and a Spy

    An Officer and a Spy

    ★★½

    Kurzkritik

    Verlernen wird er sein Handwerk gewiss nicht mehr, einen Höhepunkt im Oeuvre dieses Ausnahmeregisseurs sehen wir jedoch nicht. Bärte, Uniformen, Förmlichkeit, Uniformität, Gespräche, hohe Decken, Gespräche, Uniformen, Bärte, Förmlichkeit. Sicher: Die Themen, die Roman Polanski in Intrige behandelt, sind staatstragend inszeniert und in hohem Maße relevant für unsere Gegenwart. Und ja, entgegen der Forderung von u.A. der Filmkritkerin Charlotte Rieger, dem Film aufgrund der Missetaten Polanskis keine Plattform zu bieten, ist es richtig ihn zu zeigen, die Freiheit der…

Popular reviews

More
  • Midsommar

    Midsommar

    ★★★★½

    Die Art und Weise, in der Ari Aster in der um Superlative nie verlegenen Kritikerwelt aktuell zum neuen Hohepriester des Horrorgenres geweiht wird, ist sicherlich ein wenig übertrieben und doch: Begeisterungsstürme sind angemessen. Wurde in Hereditary noch die Familie auf den Prüfstand gestellt, rückt nun – wie vielfach bereits interpretiert wurde – die Idee der Beziehung und ihre psychologischen Implikationen in den Vordergrund. Wir sehen ein Film über Dani – herausragend verkörpert von Florence Pugh – die traumatisiert ist, die,…

  • Joker

    Joker

    ★★★½

    Zunächst sei gesagt: Die Art von Kritik, die dem Film aus einer pädagogischen Perspektive vorwirft, gesellschaftlich verantwortungslos zu sein, läuft selbstverständlich – wie immer – ins Leere. Ein Echauffieren aus dieser Richtung zeugt primär davon, dass der Kritiker selbst ein äußerst naives, doofes Verständnis von Kunst hat und die Funktionsweise von Subversivität und Ideologiekritik vermutlich nie durschauen konnte. Liegen die Claqueure in all ihrer Überschwänglichkeit also richtig? Nicht wirklich. Wir sehen einen guten Film, der jedoch weit davon entfernt ist,…