Wonder Woman 1984 ★½

Ich hatte gehofft, dass die ganzen negativen Aspekte des ersten Wonder Woman Films von Warner kamen und Patty Jenkins mit mehr Freiheit den besten DC-Superheld:innen-Film aller Zeiten hinlegen kann. Aber dann holt sie Steve Trevor aus der Mottenkiste und er darf sich ein fucking! zweites Mal opfern. Und Diana hat ihm wirklich 40 Jahre nachgetrauert, so sehr, dass keinen anderen Mann (oder Frau) auch nur angeguckt hat? Es ist kein Film über die 80er, sondern aus den 80ern!

Und ich kritisiere äußerst selten Logikfehler in Filmen, aber dieser scheiß Stein, wie funktioniert der eigentlich? Mal gehen Wünsche sofort in Erfüllung, mal dauern sie, eigentlich kriegt jeder nur einen, Babara aber zwei; und plötzlich kann man Wünsche zurücknehmen?

Die Action-Sequenzen haben den Film vor einem totalen Reinfall gerettet (wobei nicht wirklich eine zweite No-Mans-Land-Szene dabei war tbh.) und für Hans Zimmer war auch die Musik ganz gut. Aber das Drehbuch, die konservative Inszenierung und Charakterzeichnungen, dass musste wirklich nicht sein.