Shakedown

Shakedown ★★½

Peter Weller, hier zwischen seinen beiden Einsätzen als kybernetischer Gesetzeshüter, liebäugelt als Strafverteidiger Ronald Dalton mit einen Sprung auf der Karriereleiter in Richtung Yuppie-Anwalt, übernimmt in einem Mordprozess aber die Verteidigung eines Drogendealers, der vorsätzlich einen korrupten Undercover-Bullen erschossen haben soll.
Sam Elliott, hier bereits das gespuckte Ebenbild seiner Erscheinung in ROAD HOUSE nur ein Jahr später, hilft als desillusionierter Bulle auch hier einem Mann namens Dalton aus der Patsche und stellt sich damit gegen seine Kollegen bei der Bullerei.
BLUE JEAN COP, so der besser klingende, internationale Verleihtitel, macht beinahe den Eindruck eines Buddy-Films, dafür agieren Weller und Elliott aber leider nicht so viel zusammen, was diesen trotzdem locker wegzuguckenden Streifen von James Glickenhaus, der über einige ganz ordentliche Stuntszenen verfügt, nicht schlechter macht.
Das beknackte, höchst amüsante Ende, bei dem Sam Elliott im Fahrwerk eines gerade startenden Privatflugzeugs steckt und sich vor einer schlechten Rückprojektion Manhattans zum Horst macht, ist aber der Knaller.

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