The Villainess ★★

Nachdem eine junge Frau alleine auf einen Schlag eine ganze Reihe Krimineller ausgeschaltet hat, wird eine Organisation auf sie aufmerksam, welche sie zu einer Auftragskillerin ausbildet. Nach der Ausbildung darf sie und ihre Tochter ein relativ normales Leben führen, nur das sie hin und wieder einen Mord ausführen muss.

Die Actionszenen sind zwar bestenfalls durchschnittlich inzeniert, dafür sind diese aber auch recht brutal und blutig, was von mir ein paar Plus-Punkte gibt. Diese verliert er aber etwa nach der Hälfte des Films wieder wo eine Love Story vorkommt. Zum einen ist dieser Abschnitt extrem langweilig zum anderen sind die beiden nervigsten Figuren des Films hier am präsentesten. Zum einen ist es der Nachbar, welcher sich in die Hauptdarstellerin verliebt hat und eher wie ein perverser Stalker (was er auch ist) wirkt, zum anderen ist es ihre Tochter, die zwar nicht eins dieser unrealistischen Filmkinder ist, die immer schlauer als Erwachsene sind, geht aber in eine ähnliche Richtung. Zum Glück spielen die beiden später im Film wieder eine weniger große Rolle und der Film wird dann auch wieder merklich besser. Aber trotzdem hat mich dieser Mittelpart so sehr genervt, dass ich kurz davor war abzuschalten und ich denke ich werde den Film auch kein zweites mal schauen nur wegen diesen Abschnitts.

Wäre der Abschnitt nicht in der Mitte gewesen hätte ich bestimmt 1 - 1,5 Sterne mehr gegeben, da der Film an sich schon nach meinen Geschmack ist, aber das hat leider zu viel für mich kaputt gemacht.