100 Bloody Acres ★★

Habe ich etwas verpasst? Das sollte lustig sein? 100 BLOODY ACRES war der erste Film beim diesjährigen Fantasy Filmfest, bei dem ich fast eingeschlafen wäre. Dass es Stadtkinder auf dem Land nicht leicht haben, wissen wir schon lange, und hier bemüht man sich nicht um Kreativität. Die Gags wollten bei mir nicht zünden und über lange Strecken herrschte einfach nur Langeweile.

Sorry, ich will mich nicht zu sehr in mein Gemecker hineinsteigern. Aber diese unsympathischen, öden Charaktere... da haben wir das streitende Pärchen und den Kumpel auf Drogen. Einfach nur, weil Drogentrips in solchen Filmen ja immer wieder lustig sind. Hihi. Schicken wir ihn doch in ein Märchenland, da kann er dann lustig herumtorkeln und Sachen machen, die Menschen unter Drogen halt so machen. Aber weil das absolut nichts mit der Handlung zu tun hat, wird er nach seinem Ausflug einfach wieder eingefangen!
Die beiden Rednecks waren mir auch zu blass. Nicht einmal denjenigen der beiden, der anscheinend der Sympathieträger sein sollte, fand ich spannend.

Was als Komödie nicht funktioniert, hätte vielleicht noch durch kreative Splattereinlagen punkten können, aber auch hier muss ich sagen: Alles schon dagewesen... in besserer Form. Was übrig bleibt sind nur ein paar nette Ansätze. Kein Film, den man gesehen haben muss.