1408 ★★★½

Die erste Hälfte von ZIMMER 1408 hat mir sehr gefallen. Zwei gut aufgelegte Hauptdarsteller - der eine will (natürlich als Schriftsteller) unbedingt eine Nacht in einem angeblich verfluchten Hotelzimmer verbringen, der andere ihn als Hotelmanager davon abbringen. Und als das Zimmer erreicht ist, beginnt eine ziemlich effektive Gruselshow. Die Atmosphäre stimmt, und es wird mit einfachen Mitteln ein unangenehmes Gefühl erzeugt.

Leider konnte die zweite Hälfte für mich aber nicht ganz mithalten, weil es dann einfach keine richtige Handlung mehr gibt. War die Kurzgeschichte, auf der der Film basiert, etwa zu kurz? Das Zimmer fährt alles auf, was so ein Spukzimmer halt zu bieten hat, und das ist visuell ziemlich beeindruckend. Aber irgendwann war ich übersättigt von dem immer extremeren Computereffekten und zwischendurch sogar empört, als sich eine billige Auflösung anbahnte. Ich will jetzt nicht vorwegnehmen, wie der Film endet... Letztenendes war es dann doch noch okay. Aber da wäre für mich definitiv mehr drin gewesen, wenn der Film sein Niveau vom Anfang hätte halten können.