47 Meters Down: Uncaged ★½

🎃 Hooptober 7.0: Film 9/31 👻

⬇️ During Hooptober I add my opinion in English down there.

Wisst ihr noch, als man sich unter Wasser nur per Handzeichen verständigen konnte? Das waren schöne Zeiten... 47 METERS DOWN: UNCAGED erspart uns das debile Gekreische von vier tauchenden Schülerinnen leider nicht, als sie sich in einer Unterwasserhöhle verirren. Nach dem einzigen legitimen Jump Scare des Films lassen sie einen Teil des Eingangs einstürzen, blinde Haie tauchen auf und nun muss ein neuer Weg nach draußen gefunden werden, bevor der Sauerstoff ausgeht. Das ist an sich ein vielversprechendes Szenario und die ersten Szenen in den Höhlen fand ich trotz Pappmaché-Optik gar nicht verkehrt. Aber dann reihen sich stumme Passagen des vor sich hin schwimmens und panisches Gekreische so unpassend aneinander, dass man sich auch ohne zunehmende Atemnot nur noch das Ende herbeisehnt.

Wer sich nun fragt, was diese Fortsetzung eigentlich mit dem ersten Teil zu tun hat, dem sei verraten: Nicht viel. Es geht in beiden darum, dass Amerikaner bei Tauchabenteuern in Mexiko von Haien angefallen werden. Aber der Titel ergibt hier schon deswegen keinen Sinn, weil sich das Höhlensystem keine 47 Meter in der Tiefe befindet.

Während die Haie im Vorgänger noch halbwegs überzeugen konnten, setzt man hier auf die 08/15 Trash-Variante, der man auf den ersten Blick ansieht, dass sie nicht das geringste mit einem lebendigen Wesen gemein hat.

Und was ist eigentlich mit den Menschen in diesem Film los, dass sie dermaßen teilnahmslos sind, wenn ihnen nahe stehende Personen von Haien zerfetzt werden?

Gegen Ende dreht 47 METERS DOWN: UNCAGED zum Glück noch einmal mächtig auf und beglückt einen mit Wassertornados und einem Ende, bei dem ich ganz kurz dachte, dass es eine clevere Brücke zum ersten Teil schlagen würde. War dann leider doch nicht so. Schade um die verpasste Chance. Stattdessen bekommen wir ein Finale geliefert, das für Trashfreunde absolut sehenswert ist. Ich kann euch nur raten bis dahin vor zu spulen, wenn ihr den Rest nicht ertragt. Es lohnt sich!

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Remember that time when you could only communicate by hand signs while diving? Beautiful times... unfortunately 47 METERS DOWN: UNCAGED does not silence the four screaming school girls we witness how they decide to get lost in an underwater cave. After the only functioning jump scare of the whole movie they let a part of the entrance collapse, blind sharks appear and they have to find a new way to the surface until they get out of oxygen. That's not a bad scenario and I actually enjoyed the first scenes in the cave, even though it looks like from a cheap schoolplay. But then we get boring passages of silent swimming followed by chaotic screaming and it does not work out at all. Soon I waited desperately for the ending as if I was running out of oxygen as well.

Just in case you wonder: No, this sequel does not have much in common with the first movie. Both of them deal with sharks attacking American divers in Mexican water, that's all. The title does not make sense because the cave is not 47 meters down.

While the sharks in the first movie looked okay they now used the 08/15 trash variant, where you have absolutely now doubt about the fact that this is not a living creature.

And what's this thing with the characters in this movie not caring about their freinds being eaten by sharks?

Near the end 47 METERS DOWN: UNCAGED speeds up and has to offer some over the top scenes with under water tonadoes and a final act that's just mad. At first I though it might even connect to the first movie in a clever way, but I expected too much from it. But what we get is a finale that's absolutely worth it for trash fans. So I can recommend to watch it, even if you don't want to watch the rest of this movie.