47 Meters Down ★★œ

🎃 Hooptober 7.0: Film 8/31 đŸ‘»

âŹ‡ïž During Hooptober I add my opinion in English down there.

Das Killerhai-Genre wird auf WĂŒhltischen dermaßen ausgeschlachtet, dass die Viecher sich inzwischen mehrköpfig, mit diversen anderen Tierarten gekreuzt und mit WetterphĂ€nomenen kombiniert sogar in SupermĂ€rkten, im Sand oder im ewigen Eis tummeln. Da wirkt 47 METERS DOWN fast schon bodenstĂ€ndig (höhö) mit seinem Ansatz, einfach zwei Schwestern in einen KĂ€fig zu stecken, und diesen unfallbedingt auf den Meeresgrund sinken zu lassen. Der Sauerstoff geht zur Neige wĂ€hrend Haie den Weg an die WasseroberflĂ€che blockieren, den man zu allem Übel nicht zu schnell zurĂŒcklegen darf (wie der Film nicht mĂŒde wird zu betonen).

47 METERS DOWN ist nicht anspruchsvoll und hat seine LĂ€ngen, aber er bietet im Vergleich zu den meisten anderen Haihorrorfilmen ein halbwegs in der RealitĂ€t fußendes Szenario und Bilder, die nicht aussehen, als wĂ€ren sie vor 20 Jahren als Zwischensequenzen fĂŒr ein billiges Computerspiel zusammengeschustert worden. So Ă€hnlich könnte es in 47 meter Tiefe tatsĂ€chlich aussehen, und das sorgt fĂŒr eine durchaus beklemmende AtmosphĂ€re. Deswegen bin ich gnĂ€dig mit meiner Bewertung. Gemessen am niedrigen Standard des Genres ist das kein schlechter Film, auch wenn er die typisch dĂ€mlichen und eindimensionalen Charaktere zu bieten hat. Die Schauspieler wurden wahrscheinlich auch nur auf ihre Bademodentauglichkeit hin gecastet.

Über das Ende kann man streiten. Da wollte jemand clever sein, hat dafĂŒr aber zu sehr auf Foreshadowing gesetzt. Ich fand es aber eigentlich ganz witzig. Gerade weil das Finale so ĂŒbertrieben anmutet.

Nur eine Sache noch... Der AufhĂ€nger des Ganzen war schon selten dĂ€mlich, oder? Eine der beiden Schwestern wurde von ihrem Freund mit der BegrĂŒndung verlassen, dass sie ihn langweilen wĂŒrde. Anstatt sie damit zu trösten, dass das ein ziemlich arschiger Vorwurf ist, und sie ohne ihn wahrscheinlich besser dran ist, ĂŒberredet ihre Schwester sie, an der wenig seriös anmutenden KĂ€figtauchaktion teilzunehmen. Damit sie ihren Freund mit spannenden Urlaubsfotos zurĂŒckgewinnen kann! Aua. Und diese BegrĂŒndung zieht sich allen Ernstes durch den ganzen Film.

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The Killer shark genre prvides us with a never ending flood of trash movies full of mutated creatures in a vast variety of weather conditions and crawling through super markets, sand and ice. Compared to most of them 47 METERS DOWN follows a kinda grounded (lol) approach by putting two sisters into cage which sinks to sea bottom. Oxygen is running low while sharks block the way to the surface. And to make it even worse they are not allowed to rise up too quickly (which the movie is not getting tired to emphasize).

47 METERS DOWN is no interlectual masterpiece and it has its dowtimes, but compared to other shark movies it at least tried to stay realistic. And it does not look like a cheap video game sequence from 20 years ago. I could imagine that's what it looks like 47 meters down, and this helps a lot to build up atmosphere. So I'm kind with my rating, even though the characters are as bland and dumb as asual. And I guess the actors were just casted because they look okay in beach fashion.

You can argue about the ending. They wanted to be clever but used too much foreshadowing. It was fun for me though, because I liked the absurd final scenes.

Just one more thing... The reason for the whole adventure was really silly, wasn't it? One sister was ditched by her boyfriend with the explanation that she bored him. Instead of comforting her by telling her how shitty this statement is and that she's better off without him her sister persuades her to join her for the suspicious cage diving. So she can show her ex some thrilling photos to win him back! Ouch. And this strange reasoning is repeated multiple times during the movie.

Janina liked this review