A Cure for Wellness ★★½

🎃 Hooptober 7.0: Film 16/31 👻

⬇️ During Hooptober I add my opinion in English down there.

Je mehr ich über A CURE FOR WELLNESS nachdenke, desto weniger gefällt er mir. Dabei fängt es eigentlich vielversprechend an, mit einem mysteriösen Brief, einer Bahnreise in die Alpen und einigen kurzen Mindfuck-Szquenzen, die einen gespannt auf das warten lassen, was da wohl kommen mag. Der Vergleich zu SHUTTER ISLAND drängt sich schon bald auf. Aber er hält sich nicht.

Wir erfahren überraschend früh, was Sache ist. Und das ärgerte mich. Denn wenn mir Dinge als Twists verkauft werden, die nicht nur mit Foreshadowing, sondern auch noch von Nebencharakteren direkt ausgesprochen wurden, komme ich mir als Zuschauer nicht ernst genommen vor. A CURE FOR WELLNESS hatte meinem Empfinden nach keinen wirklich gelungenen Twist, obwohl er so inszeniert ist, als wäre er stolz auf seine Twists.

Ein weiteres Problem ist für mich das Spiel mit dem Traumthema. Es ist schwierig, die Ungewissheit, ob man träumt oder nicht, geschickt in einen Film einzubauen. Denn wenn man nicht aufpasst, wird alles Gezeigte egal, weil es ja eh nicht real sein kann. Ich möchte jetzt nicht spoilern, ob bestimmte Szenen in A CURE FOR WELLNESS nur geträumt sind, aber die Frage wird dem Zuschauer von Anfang an immer wieder nahe gelegt. Und dafür empfand ich das Ende als absolut nicht befriedigend. Ich erwarte keine Antworten auf alle Fragen, aber dass die Welt in sich schlüssig bleibt.

Und zu guter Letzt ist der Film leider auch einfach viel zu lang. Aber er hat einige sehr atmosphärische Szenen zu bieten, die mir für sich genommen gut gefallen haben.

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The more I think about A CURE FOR WELLNESS the less I like it. It starts promising though: a mysterious letter, a train trip to the alps, some short mindfuck sequences which make you curious about what's might come next. You might be reminded of SHUTTER ISLAND, but this will change soon.

Surprisingly early we learn what this strange place is about. And for me this was annoying. I love twists, but this movie tries to sell you obvious things as twists which were revealed earlier not only by foreshadowing but by supporting characters talking about it. I felt like it does not take its viewers seriously. For me there was no twist which works really well, but they acted like they had several of them.

Another problem I had with this movie was how it played with the topic of dreaming. It's very difficult to get this right, because if you mess it up the viewer might feel like nothing really matters. It might not be real anyway, so why care? I don't want to spoil now if parts of this movie are dream sequences or not, but the question is raised early on and repeatet a couple of times later. Compared to my expectations the ending did not feel satisfying. I don't ask for answering all my questions, it just did not feel coherent enough after what we witnessed before.

Last but not least this movie is way too long. But there are some beautiful scenes in it and I enjoyed its creepy atmosphere.