A Sound of Thunder

A Sound of Thunder ★½

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Als dieser Film angekündigt wurde, klang er eigentlich nach einem ziemlich interessantem Projekt. Das Budget würde sicher hoch genug sein und mit Ben Kingsley war ein bekannter Name vertreten. Und vor allem: Es sollte um Dinos und Zeitreisen gehen - konnte da etwas schief gehen?! Oh ja, es konnte... und wie! Die Effekte sind dermaßen grottig, dass man sich fragt, ob Jurassic Park tatsächlich schon über ein Jahrzehnt zuvor entstanden ist. Und nicht nur die 3-4 peinlichen CGI-Wesen verunsichern den tapferen Zuschauer, sondern selbst einfache Bluescreen-Techniken wirken wie aus einem Amateurfilm - das "futuristische" New York im Hintergrund bringt einen nur zum lachen. Hat man nach der Hälfte der Produktion kein Geld mehr gehabt? Und dann die Schauspieler, die entweder nicht spielen können oder furchtbar synchronisiert wurden... oder beides.

Eine Art "Story" hat der Film zwar, diese übertrifft die Effekte aber noch an Dämlichkeit und Spannungsarmut. In der Zukunft wird mit Zeitreisen Geld verdient, indem Dino-Safaris angeboten werden. Trotz strenger Vorschriften kommt es natürlich zu einem Unfall - eine Kleinigkeit wird in der Kreidezeit verändert und hat böse Einflüsse auf die Gegenwart. Es wird also den Rest des Films versucht, rechtzeitig wieder alles heile zu machen.

Klar, beim Thema "Zeitreisen" ist das eine oder andere Logikloch vorprogrammiert. Aber so extrem muss es nun wirklich nicht sein, da hätte jeder Grundschüler ein schlüssigeres Drehbuch zu Stande gebracht. Man stelle sich vor: ein einzelnes Tierchen wird in der Kreidezeit zertreten, und deshalb ändert sich die komplette Evolution. Es entwickeln sich neue Tiere die eine Mischung aus Allosaurier und Pavian darstellen. Darwin würde im Grabe rotieren. Ich werde gleich versuchen meinen Hamster mit einem Salamander zu kreuzen, das macht garantiert mehr Spaß, als sich diesen Film anzusehen...