#Alive ★★½

🎃 Hooptober 7.0: Film 3/31 👻

⬇️ During Hooptober I add my opinion in English down there.

Wenn man jung ist, erst wenige Zombiefilme gesehen hat und kurzweilige Unterhaltung sucht, ist der südkoreanische #ALIVE womöglich eine perfekte Empfehlung. Wenn man sich an dem Genre aber schon mehrmals satt gesehen hat, dürfte er einem zu wenig Neues bieten. Die vielversprechende Idee, die Zombieapokalypse aus Sicht eines mit dem Internet aufgewachsenen Jugendlichen zu zeigen, der zuhause festsitzt, wird kaum ausgenutzt. Zu schnell bricht die Verbindung zusammen und es spielt eigentlich keine Rolle mehr, welchen Background unser Protagonist hat. Er kann eine Drohne mit dem Smartphone steuern... das bleibt im Grunde seine einzige Besonderheit. Als er auf eine Mitstreiterin trifft, wird es zwar etwas interessanter, aber leider werden trotzdem nur die bekannten Zombiefilm-Klischees abgearbeitet. Das kann man durchaus mögen... mich hat es eher ermüdet. Gut gefallen hat mir allerdings, dass es kaum Leerlauf gibt und der Film zu Beginn direkt zur Sache kommt. Keine lange Erklärungen! Wobei ich mir die zwischendurch dann doch gewünscht hätte... Denn das Verhalten der Menschen in diesem Film ist selbst für das Zombie-Genre merkwürdig. Ich meckere selten über Logiklöcher, aber hier waren es selbst mir ein paar zu viele. Um nur einige spoilerfreie Stichworte zu nennen: Pistole statt Messer, Balkone, Vorratshaltung, "erschieß mich"... Und bei einigen Stellen bin ich mir nicht sicher, ob ich etwas übersehen habe oder es tatsächlich keine vernünftige Erklärung gibt. Als die Zombies plötzlich das Haus stürmen zum Beispiel.

Das alles muss einen in einem Zombiefilm nicht unbedingt stören. Aber dass es mich gestört hat, zeigt mir, dass mich der Rets nicht genug fesseln konnte. Ich hatte okayen Spaß, mehr leider nicht.

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If you are young and have not seen many zombie movies before the entertaining Southkorean #ALIVE might be a real recommendation. But if you are already fed up with this genre you won't find much innovation here. The promising idea to show a zombie apocalypse from the point of view of a teenager who grew up with the internet unfortunately is not used to full capacity. Way too fast the internet connection is down and it doesn't matter anymore which background our protagonist came from. He can fly a drone with his smartphone... that's about it. As soon as he meets another person things get more interesting, but we still have to digest a lot of zombie tropes. You can anjoy this... but I am a bit tired of them. What I really liked was the fast pacing and how the movie starts its action right away. No time for explanations! Well... sometimes I hoped for more explanations. Usually I don't point the finger at plot holes or irrational acting but we had quite a lot of this here. Some spoiler-free examples: Pistols instead of knives, balconies, supplies, "shoot me"... And at some points I felt like I might have missed the reason for what was happening, which might be my own fault. We did the zombies suddenly storm the house?

All of this usually should not bother me in a zombie flick. But the fact that it does here shows how the rest was not very captivating for me. I had an okay amount of fun, that's all.