Bite ★★½

Eines kann ich jetzt schon sagen: BITE (man denke sich hierzu ein effekthascherisches DRÖÖÖHN) hat die beste Titeleinblendung des Festivals zu bieten! Und eine Menge Schleim. Boah, war das viel Schleim. Das Geld, das in den Schleim in all seinen schönen Farben und Konsitenzen investiert wurde, wurde offensichtlich beim Casting gespart, aber die hölzernen Schauspieler verleihen dieser kleinen Trashperle sogar noch einen besonderen Charme. BITE (DRÖÖÖHN) ist einer dieser Filme, die zwar objektiv betrachtet nicht gut sind, aber dennoch Spaß machen.

Die Geschichte beginnt mit drei UNGLAUBLICH nervenden Bikini-Tussen, die gackernd einen Jungesellinnenabschiedsurlaub zelebrieren. Abenteuerlustig lassen sie sich den Weg zu einer abgelegen (haha) an einem breiten Pfad liegenden Grotte zeigen, in der es sich gut planschen lässt. Der Spaß endet allerdings damit, dass die Braut in spe von irgendetwas ins Bein gebissen wird. Zurück zu hause bekommt sie Haut- und Magenprobleme und beginnt sich daraufhin zu verwandeln... womit der bereits erwähnte Schleim zum Einsatz kommt.

Man merkt BITE (DRÖÖÖHN) zwar an, dass weder das Budget noch das Interesse an Logik oder intellektueller Unterhaltung sonderlich groß waren, aber man war offensichtlich mit viel Liebe bei der Sache. Die Effekte machen Laune und immer wieder darf man neue, spannende Extras am mutierenden Körper entdecken. Ich habe im Gegensatz zum letztjährigen STARRY EYES, der ja auch auf Body Horror setzte, kaum schnarchige Längen zu beklagen. Aber dumm isses halt dafür schon ziemlich...

Ich tue mir schwer, meine Gefühle in eine Bewertung zu packen. Auf jeden Fall ist es Geschmackssache, ob man sich von BITE (DRÖÖÖHN) unterhalten oder beleidigt fühlt. Probiert es am besten selber aus.

Qualität: 3/10
Spaß: 7/10

P.S. Am nächsten Morgen wachte ich mit einem juckenden Biss am Bein auf, genau an der Stelle wie im Film. Hoffentlich war das nur wieder einer dieser Grasflöhe, die sich gerne in der Nähe vom Metropolis herumtreiben....

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