Cage Dive

Cage Dive ★½

10. Februshark 2024 Film

Hier haben wir es mit dem äußerst seltenen Exemplar eines Found Footage Haifilms zu tun. Mit dem ersten Teil der OPEN WATER Reihe hat er nur gemeinsam, dass es um im Ozean treibende Touristen geht. Leider spielt der Käfig, der so prominent für den Titel und das Poster genutzt wurde, kaum eine Rolle. Wer darauf gehofft hat, ist bei 47 Meters Down besser aufgehoben. Stattdessen erwarten uns ein Found Footage üblicher Anfang mit Autofahrten, Party und natürlich einem Beziehungsdrama, das letztendlich zu bösem Gezanke in einer Notsituation führen wird. Unsere drei Protagonisten sind aber nicht nur anstrengend, sondern auch ziemlich dämlich. Trauriges Highlight ist die Szene, nachdem sie eine weitere Schiffsbrüchige auf ihre Rettungsinsel gezogen haben. Stell dir vor du bist kurz vor dem Ertrinken, wirst ins Trockene gezogen, freust dich schon und dann... diese Szene hat uns emotional gebrochen. Aber nicht so, wie sich das der Regisseur wahrscheinlich gedacht hat.

CAGE DIVE sieht durch den Found Footage Stil und die Haie realistisch aus, was natürlich Pluspunkte gibt. Es kommt sogar etwas Spannung auf. Aber die nervigen Menschen machen mal wieder alles kaputt. Dazu kommt, dass die Geschichte an sich ziemlich unspektakulär abläuft, weil sie eben nicht viel mehr hergibt als im Wasser zu treiben.

Sharksploitation-Checkliste: 07/25

✅ Warum seid ihr befreundet?
✅ CGI-Hai schwimmt auf die Kamera zu
✅ Hilfe- / Warnrufe werden nicht gehört
✅ Junge Menschen feiern am Strand
✅ Huch, wir sind im Wasser gestrandet
✅ Dieses Wasserfahrzeug ist nun unbrauchbar
✅ Beziehungskrise

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