Coraline ★★★★

Zweite Sichtung. An meiner positiven Meinung hat sich nichts geändert, aber diesmal hatte ich Sven dabei, der das Buch gerade für sein Studium gelesen hat. Dadurch konnten wir hinterher über die Änderungen reden, was ziemlich interessant war. Das meiste ergibt Sinn, weil man z.B. Dinge visueller umsetzen wollte.

Die überraschendste und größte Anpassung war allerdings, dass im Buch überhaupt kein Nachbarsjunge vorkommt. Coraline ist eigentlich auf sich alleine gestellt und wir fanden es beide schade, dass sie am Ende anders als im Buch nur durch die fremde Hilfe gewinnt. Das riecht danach, dass man Angst hatte, Jungs würden sich einen Film nicht ansehen, wenn kein Junge in einer wichtigen Rolle vorkommt. Dabei sollte das doch gerade bei Coraline kein Problem sein, denn rosane Mädchen-Kitsch-Klischees kommen glücklicherweise überhaupt nicht vor.