Deadly Prey

DEADLY PREY genießt einen gewissen Kultstatus als trashige Rambo-Kopie. Und weil wir an dem Abend vorher schon einen Fantasy- und einen Monster/Tierhorrorfilm hatten, war er der perfekte Kandidat für den dritten Slot.

Ausnahmsweise verrät das hübsche Poster hier exakt, was man von dem Film erwarten darf: Hot Pants, Muskeln und Frisuren, wie sie nur diese Epoche hervorgebracht hat. Der blonde Held wird von einer dilettantisch operierenden Miliz verschleppt, die auf Geheiß ihres mächtig bösen Anführers bereits diverse Zivilisten auf dem Gewissen haben. Zu Trainingszwecken werden sie durch den Wald gejagt und ermordet. Aber unser Freund erweist sich als ebenbürtiger Gegner! Er kann nicht nut kämpfen und in Windeseilen Fallen bauen, sondern ist auch gut zu Fuß. Denn wenn eines in diesem Film viel gemacht wird, dann durch Wälder gelaufen.

DEADLY PREY hat mir persönlich nicht ganz so gut gefallen wie die vorherigen beiden Filme, weil er durch die sich ständig wiederholenden Waldszenen ein wenig eintönig wurde. Dazu gibt es weniger denkwürdige Dialoge. Wer aber eine Schwäche für B-Movie-Action hat, sollte einen Blick riskieren. Es ist schon bei guten Filmen nicht mein Lieblingssgenre, aber Spaß hatte ich hier trotzdem.

Leider bin ich auf eine Fehlinformation hereingefallen und habe deshalb angenommen, dass die ab 18 freigegebene Amazon Prime Version uncut wäre. Ist sie bei weitem nicht. Argh. Aber ich habe das Ende auf YouTube nachgeholt und es lohnt sich. :)