Deathstalker

Lernt DEATHSTALKER kennen, der die drei magischen Bla finden muss, um den bösen Bla zu besiegen! 08/15 Handlung für einen Barbarenschinken aus den 80ern, und selbst der namenlose Titelheld sieht exakt so aus, wie es in diesem Genre etabliert wurde. Wir bekommen Muskelberge, Blechschwerter und Pappmaché Gemäuer geboten. Und barbusiges Weibsvolk.

Ich habe schon viele Barbarenfilme gesehen, und ansonsten lache ich darüber, wenn Frauen darin als Sexsklavinnen herhalten müssen oder ihre Brüste aus völlig unpraktischen "Rüstungen" hervorquellen, falls sie denn zu den kampferprobten Amazonen gehören dürfen. Das altbackene Rollenverständnis gehört zu diesen Filmen dazu, und ich bin sogar bei Vergewaltigungsszenen hart im nehmen. Es ist halt Trash... normalerweise sind die ollen Barbarenschinken dermaßen naiv inszeniert, dass ich darüber lachen kann.

DEATHSTALKER ist der erste, bei dem ich mich irgendwann ein wenig besorgt gefragt habe: Was zur Hölle stimmt mit diesem Regisseur nicht...? Also... ihr wisst schon... als menschliches Wesen, mit Familie und so. Alle vorkommenden Männer fallen nach Belieben über alle vorkommenden Frauen her, selbst der Held. Regelmäßig, völlig selbstverständlich und ohne Relevanz für die Handlung. Oft vergewaltigen ja eher die Bösen, aber hier ist es nicht so. Und es ist ein so zentrales Element des Films, dass es mir schwer fällt, es zu ignorieren. DEATHSTALKER ist ein großer Haufen sexistischer Kackscheiße, den man sich nicht mit 80er B-Movie Nostalgie schönreden kann. Rein qualitativ bewegen wir uns in einem Rahmen, der über dem der Ator Reihe liegt, und es gab einige lustige Szenen. Sympathischer ist aber defintiv Ator, und er bietet insgesamt mehr Abwechslung, weshalb ich ihn jederzeit vorziehen würde.