Rubber ★★★½

Ein telekinetisch begabter Autoreifen rollt durch die Prärie und lässt zuerst Tiere und dann menschliche Köpfe zerplatzen. Klingt schräg, aber selbst diese Zusammenfassung kann einen nicht auf das vorbereiten, was einen in diesem Film erwartet. Man kann die überraschende Mixtur als Trash, Kunst, Comedy, Horror und Philosophie nur hassen oder lieben. Entweder man erkennt darin eine tiefere Botschaft oder absolut sinnfreien Müll. Und ich kann es niemandem übel nehmen, wenn er einfach nur genervt oder gelangweilt ist von dem, was hier als "Film" verkauft wird.

Mir hat's gefallen... wenn auch auf eine Art und Weise, die ich nicht wirklich erklären kann. Und beim zweiten Mal Ansehen habe ich gemerkt, dass sich das Ganze doch etwas in die Länge zieht.

Ich würde "Rubber" am ehesten mit der Chewbacca-Defense aus South Park vergleichen. Wem die nichts sagt, der muss sich wohl damit zufrieden geben, was im Prolog so hinreißend formuliert wird: "The film you are about to see today is an homage to the 'no reason' - that most powerful element of style!"

Janina liked this review