Green Room ★★★½

Nach "Split" konnte ich mit "Green Room" einen weiteren relativ aktuellen (moment... der ist schon von 2015?) Horrorfilm nachholen. Und trotz gleicher Bewertung von mir und der Tatsache, dass es in beiden Fällen um die Flucht gegen ihren Willen festgehaltener Menschen geht, könnten sie unterschiedlicher kaum sein. Hier ersetzt rohe Gewalt den Mindfuck, und anstatt um Superkräfte geht es um eine kriminelle Bande Neo-Nazis. Diese setzt nach einem Konzert in ihrem abgelegenen Club eine Punkrock-Band im "Green Room" fest, weil sie unglücklicherweise Zeuge eines Mordes wurde. Auf dem Papier würde die Handlung wahrscheinlich nicht sonderlich viel hermachen, weil es wirklich nur um den blanken Überlebenskampf geht. Aber der wurde spannend umgesetzt und hat mich durchgehend bei der Stange gehalten. Die Gewaltszenen kommen plötzlich und unerwartet, und ich habe Patrick Stewart gerne gesehen. Gute 3,5 Sterne.