Havenhurst ★★½

Der Film mit dem lustig klingenden Titel, wenn man ihn deutsch ausspricht, ist ein solider Horrorstreifen geworden, wie er zu jedem Fantasy Filmfest gehört. Einen Innovationspreis gewinnt er zwar nicht unbedingt, aber er sorgt mit seinem gruseligen Gebäude für die richtige Stimmung und lässt die Bewohner blutig abschlachten. Diese Szenen halten sich zwar in Grenzen, aber wenn sie kommen, dann heftig.

Außerdem freut es mich, dass sich mal ein Film von einem gewissen Serienmörder inspieren lässt, dessen Geschichte ich immer sehr faszinieren fand. Man kann ihn schon ziemlich früh am Foto erkennen. Allerdings fand ich die Art der Verknüpfung dann doch etwas aufgesetzt und sie fügt der Handlung nichts wesentliches hinzu. Schade, denn so ist es eigentlich nur bloßes Name Dropping. Jetzt wünsche ich mir einen richtigen Film über den Fall. Ich hoffe, dass der mit Leonardo DiCaprio nicht gecancelt wurde.

Aber zurück zu Havenhurst. Der Film macht nicht viel falsch, aber sticht auch nicht aus der Masse hervor. Weder mit den Charakteren wollte ich richtig mitfiebern, noch überraschten die Bösen oder das Haus sonderlich. Wahrscheinlich wird nicht viel im Gedächtnis bleiben. Insgesamt Durchschnitt.

> Mein Blogeintrag zu den FFF Tagen 5 & 6
> Meine FFF 2016 Liste