Ice Sharks ½

9. Film unseres "Kälte" Marathons.

Einen von Asylum und SyFy produzierten Haifilm kann man eigentlich nur mit anderen solcher Filme vergleichen, denn bei allen anderen kann er nur verlieren. Wie schlägt er sich also im Vergleich zu Snow Sharks (a.k.a. Avalange Sharks)? Nicht gut... und das will was heißen, wenn man bedenkt, wie mies der schon war.

Was mit einem echten Hundegespann (ja, die Ansprüche sind gering) noch vielversprechend startet, sorgt bei den ersten Computereffekten bereits für Augenrollen. Playstation 1 Zwischensequenz sahen besser aus. Aber das gehört dazu, genauso wie die unglaublich billig wirkenden Sets voller Laiendarsteller. Das Team aus "Wissenschaftlern" in dieser Polarstation hätte die selben Dialoge auch in Spring Break Shark Attack führen können. Was dem Film allerdings völlig das Genick bricht, ist, dass die Station irgendwann unter Wasser versinkt und sich ab da eine langweilige Tauchszene an die nächste reiht. Ständig geht es darum, ein Funksignal zu bekommen, während die Haie eher unmotiviert um die Station kreisen. ES IST SO UNGLAUBLICH LANGWEILIG! Und die Haie sind auch nichts besonderes, sondern wirken eben wie ganz normale Haie.

Selbst Trashfreunden kann ich deshalb nur dazu raten, die Finger von diesem lieblos dahingerotztem Schund zu lassen.