In the Mouth of Madness ★★★★

Mit wenigen Ausnahmen habe ich mein Lovecraft-Wissen bisher aus Brettspielen bezogen (da gibt es wirklich phantastische! Villen des Wahnsinns, Arkham Horror Card Game...), und das wollte ich mit DIE MÄCHTE DES WAHNSINNS ändern. Immerhin gilt er für viele als beste Verfilmung (nein, inzwischen habe ich gelernt, dass sie nur davon inspiriert ist) des tentakelbegeisterten Autoren, und noch dazu sind John Carpenter und Sam Neill mit an Bord.

Die Geschichte hätte ansatzweise auch von Stephen King stammen können, denn es geht um einen Schriftsteller, der mit seinen Werken die Grenzen zwischen Realität und wenig heimeliger Fiktion verwischt. Sam Neill stolpert in eine mysteriöse Kleinstadt und droht darüber seinen Verstand zu verliehen. Das hat mir alles ziemlich gut gefallen, und der Film gewinnt sehr durch seine mysteriöse Atmosphäre. Obwohl man auch einige Monster zu sehen bekommt, bleiben sie doch eher im Hintergrund. Dafür gab es viele Szenen, die ich überraschend verstörend und gruselig fand. Dass man sich durchgänig unwohl und bedroht fühlt, bekommt Carpenter hier sehr gut hin.