Jumanji: Welcome to the Jungle ★★★

10. Film unseres Videospielfilme Marathons.

Der Nachfolger von Jumanji ist zwar ziemlich überlüssig, aber dennoch besser als erwartet. Mich hat vor allem die erste Hälfte überraschend gut unterhalten. Das liegt sowohl an den sympathischen und humoristisch begabten Erwachsenen-Schauspielern, als auch an den durchaus cleveren Videospiel-Anspielungen (NPCs, Cut Scenes). Schade, dass die Charaktere uns alle irgendwann mit 08/15 Analysen ihrer Teenie-Psyche quälen müssen und den meisten auch noch eine Romanze aufs Auge gedrückt wird. Und schade, dass der Videospieleaspekt immer mehr in den Hintergrund gerät. Sehen sie die "Cut Scenes" der Bösen beispielsweise dann doch nicht mehr? Und wieso wiederholen sich die langweiligen Motorradfahrer als Gegner, obwohl man sich noch ein paar einfallsreichere Herausforderungen hätte ausdenken können? Das ist wirklich nicht gerade der Reiz dieses Films, auch der "große" Gegenspieler bleibt blass. Im Original war gerade sas Spannende, dass man sich bei jedem Würfeln ängstlich gefragt hat, was einen als nächstes erwartet. Das neue Jumanji ist bloß ein eher unkreatives Videospiel geworden, bei dem man sich nicht vor jedem neuen Level die Frage stellt, ob man weitermachen will oder nicht. Der Unterhaltungsfaktor reichte aber immerhin für einen Abend, den ich nicht bereue. Das ist bei einer Hollywoodkomödie nicht oft der Fall.