Mission: Impossible - Ghost Protocol ★★★½

Beim 4. MISSION: IMPOSSIBLE Teil muss man einige Abstriche dem Vorgänger gegenüber hinnehmen. Simon Pegg wird als Sidekick manchmal eine Spur zu trottelig. Der Antagonist darf immer nur weglaufen anstatt zu reden, und bleibt deshalb blass. Genauso wie die Agentin, die Hunt diesmal zur Seite gestellt wird. Das Ende ist zu verkitscht. Und seit wann bemerken es die U.S.A. nicht mehr, wenn die Russen Atomraketen auf sie abschießen?

Aber auf eine quatschige Art und Weise, die mich an die neueren Fast & Furious Filme erinnert hat, macht M:I4 ziemlichen Spaß. Man bekommt jede Menge kurioser Agenten Gadgets geboten (die Wand!) und die Kameraarbeit ist auch richtig hübsch. Die Atomraketen-Jagd hält einen bei der Stange, auch wenn es natürlich nicht das einfallsreichste Thema für einen Agentenfilm ist. Aber hier gilt sowieso, dass man ruhig sein Hirn abschalten kann.