Mission: Impossible ★★★½

Da ich bisher nur die beiden ersten MISSION: IMPOSSIBLE Teile kannte, und deren Sichtung Äonen her ist, nutze ich den Umstand aus, dass es sie gerade alle bei Netflix und Prime gibt. Den Start macht selbstverständlich das Original, um Erinnerungen aufzufrischen und zu sehen, wie gut er gealtert ist.

Direkt beim Vorspann verdrehte ich seufzend die Augen. Nee, der ist nicht gut gealtert. Und selbst der Vorspann der TV-Serie war besser gschnitten. Aber glücklicherweise sieht der Rest der Films dann doch ganz gut aus. Natürlich reißt es einen immer ein wenig heraus, wenn über die damalige Computertechnik gefachsimpelt wird, aber so war das halt in den 90ern. Nur dass das Wort "Hacker" deutsch ausgesprochen wurde, kann ich mir bei aller Nostalgie nicht schönreden.

Was mich überrascht hat, ist, dass MISSION: IMPOSSIBLE im Grunde nur eine große Actionsequenz enthält. Es gibt zwar noch zwei Explosionen am Anfang, aber vor allem im Vergleich zum zweiten Teil liegen hierzwischen Welten. Verfolgungsjagden? Schusswechsel? Kung Fu? Fehlanzeige. Stattdessen bekommen wir einen klassischen Agententhriller präsentiert, der seine Spannung eher dadurch aufbaut, dass Hunt im Geheimen agieren muss. Ein gerne parodiertes Highlight ist dabei natürlich der Einbruch in die CIA-Zentrale. Außerdem steckt der Film nicht so sehr voller James Bond Klischees wie der zweite Teil. Die Handlung wirkt zwischendrin ein wenig konfus, aber insgesamt hat mir MISSION: IMPOSSIBLE nach wie vor ganz gut gefallen.