Night of the Wild ★★

Syfy und Asylum, na das kann ja was werden... Aber ich kannte schon 100 FEET von Eric Red, und der war zumindest nicht komplette Zeitverschwendung.

Was zuerst auffällt, ist die Syfy typisch geringe Produktionsqualität. Meine Güte, inzwischen sehen YouTube Channels weniger nach Homevideo aus als dieser Müll! Es fiel mir ehrlich schwer, mich nicht an dem billigen Look zu stören. Dass die Synchro noch einen drauf setzt, verwundert nicht. Beides zusammen wäre nicht einmal einen Stern wert gwesen.

Allerdings hat NIGHT OF THE WILD seine Qualitäten: Hunde. Es geht nämlich darum, dass plötzlich (= neongrün strahlende Meteoritensplitter in der Umgebng) die Haustiere durchdrehen. Sie werden aggressiv und greifen alle Menschen an, die ihnen in die Quere kommen. Das wurde erfreulicherweise zum Großteil mit echten Hunden gefilmt, und sie sind die besten Darsteller! Okay, da gibt es auch noch diese verfilzte Handpuppe, die für manche Closeups während der Kämpfe herhalten musste... aber ignorieren wir die mal. Ich war wirklich beeindruckt, dass man sich mit den Hunden solche Mühe gegeben hat. Gute Hunde-Horrorfilme sind schließlich erstaunlich selten. Und was den Blutgehalt angeht, kann man auch nicht meckern. Es gibt kaum Längen und ein Hundenagriff reiht sich an den nächsten.

Schade, dass der Rest des Films so gurkig ist. Aber wer Hunde sehen will, die Hundefreunde zerfleischen, kommt auf seine Kosten. Aaron vergibt 2 von 5 Kauknochen.