Ninja Dragon

Was liegt näher, als nach der Trash-Perle ROBO VAMPIRE einen weiteren Film des Regisseurs zu erstehen? Ziemlich viel, um ehrlich zu sein... Mein Mann hat es eigenmächtigerweise dennoch getan, und so saßen wir letzten Freitag wieder einmal in vereinter Hilflosigkeit vor einem Film, der gar nicht mal so gut war. Diesmal ging es um verfeindete Gangster-Clans in Shanghai, die so nach Tieren benannt sind und Ninjas an ihrer Seite haben. Allerdings wurde der verworrenen Pate-Story mit ihren zahllosen Charakteren zu viel Raum gegeben, während der bärtige Titelheld in seiner Ninjarolle viel zu selten in Erscheinung trat. Man könnte sogar meinen, er wäre sich zu schade gewesen, zum eigentlichen Drehort zu reisen, so losgelöst von der Handlung wirken seine Kampfszenen. Immerhin können sie sich aber sehen lassen! Sobald die Ninja-Action los geht, trumpft der Film auf, weil die Kostüme und Effekte dermaßen albern sind, dass man nur Spaß daran haben kann. Schade, dass der Rest da vom Unterhaltungsfaktor nicht ganz mithalten kann... Aber für einige Lacher reicht es doch, wenn ständig irgendwo Pistolen reingeschmuggelt werden oder die Gang der schwarzen Hüte gegen die Jeans-Gang antritt.