Parasitic ½

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll... vielleicht bei der Handlung? Da sind diese Menschen in einer Bar, die darauf warten, dass ihre Chefin sie nach Hause lässt. Denn aus irgendeinem Grund hat sie die Tür abgeschlossen. Doof nur, dass besagt Chefin von grün strahlendem Fisch genascht hat, der sie nicht nur Öl kotzen und sich nackig ausziehen lässt, sondern ihr auch noch ein penisartiges Monster aus dem Körper wachsen lässt. Und sie ist verschwunden.

Man hätte vieles aus dem Film machen können. Man hätte diesen Parasiten öfter wüten lassen können... man hätte die Verwandlung der Frau mehr in Vordergrund stellen können, wie für guten Bodyhorror angebracht... sie hätten auch einen Softporno drehen können, denn die weiblichen Schauspielerinnen wurden offensichtlich nur wegen ihrer Brüste engagiert und es wird die ganz Zeit über Sex geredet.

Aber nein, man entschied sich dazu, folgendes zu zeigen: Die verbliebenen Personen sitzen in der Bar herum und labern. Und labern. Und laaabern. Zwischnedurch sagt immer wieder jemand, dass man doch mal die verschwundene Chefin suchen sollte. Oder später diejenigen, die bei der Suche nach ihr verschwunden sind. Wie gigantisch groß ist dieses Gebäude überhaupt? Jedenfalls wird wirklich viel geredet. Da die Schauspieler (bzw. Synchronsprecher) keinen Satz ohne unnatürliche Pausen zu Stande bringen, nervt das schon nach kurzer Zeit gewaltigst. Und dann diese Dialoge... sie sind wirklich, wirklich schlecht. Mal davon abgesehen, dass es ständig nur darum geht, wer welche der anwesenden Frauen flachlegen will. Niemand in dieser Runde ist auch nur annähernd sympathisch oder mit einem Funken Intelligenz gesegnet.

Parasitic zeigt gegen Ende dann zwar noch ein paar hübsche Tentakel, aber davon sollte man sich genauso wenig täuschen lassen wie von dem in den Protagonistinnen verbauten Silikon. Dieser Film hat absolut gar nichts zu bieten, was es Wert wäre, ihm Aufmerksamkeit zu gönnen.