Raptor Island ½

Juhu, ein weiterer Trash-Abend per Amazon Prime Watchparty! RAPTOR ISLAND wählten wir deshalb dafür aus, weil uns Lorenzo Lamas seit seinem denkwürdigen "Mein Rassismus kennt keine Grenzen" Auftritt in MEGA SHARK VS. GIANT OCTOPUS als B-Movie-Star mit großem Spaßpotential im Gedächtnis geblieben war. Allerdings fällt seine Rolle hier deutlich langweiliger aus, und auch die restlichen Charaktere werden kaum im Gedächtnis bleiben. Wir folgen einer Gruppe 08/15 Soldaten, die auf der Jagd nach bösen Klischee-Terroristen auf einer Insel strandet. Dort gibt es nicht nur Schüsse ablenkende Bäume, Radioaktivität und einen Vulkan zu entdecken, sondern auch schlecht animierte Dinosaurier. Die Mischung klingt eigentlich vielversprechend für einen Trash-Film, allerdings habe ich langsam genug von diesem typischen SyFy/Asylum-Einheitsbrei. Es fehlen der Charme und die Überraschungen von Trashfilmen, die nicht als Fließbandproduktionen entstanden sind. RAPTOR ISLAND dümpelt auf gleichbleibend niedrigem Niveau vor sich hin und gleicht seine Schlechtheit mit zu wenig Spaß aus. Da kann selbst Lorenzo nichts dran ändern.

Die lose darauf aufbauende Fortsetzung PLANET RAPTOR habe ich auch schon gesehen und fand sie ein bisschen unterhaltsamer.