Terror of Mechagodzilla ★★★

In der direkten Fortsetzung zu KING KONG GEGEN GODZILLA wird Mechagodzilla glücklicherweise nicht mehr King Kong genannt, aber der deutsche Titel bleibt trotzdem merkwürdig: DIE BRUT DES TEUFELS, KONGA, GODZILLA, KING KONG. Dieser Teil bildet den Abschluss der sogenannten Shōwa-Ära der Godzilla Filme, weil das Interesse an Monsterfilmen in Japan zu schwinden begann und sich Toho deshalb zu einer Pause entschloss.

Es ist die letzte Regie-Arbeit von Godzilla-Vater Ishirō Honda, und man merkt dem Drehbuch an, dass etwas ernstere Themen als zuletzt bei Jun Fukuda behandelt werden. Die menschlichen Schicksale stehen mehr im Mittelpunkt - beziehungsweise die von Cyborgs. Auch visuell geht es nicht mehr ganz so bunt zu. Ein gewisser Trash-Faktor bleibt trotzdem, vor allem durch das auffällige Overacting. Wenn jemand verletzt wird oder sogar stirbt, dann unheimlich theatralisch. Außerdem sorgen die Außerirdischen, die diesmal von einem "Planeten namens Black Hole" stammen für Lacher, weil sie alle Klischees böser Invasoren bedienen.

Manchmal wirkt die Erzählweise etwas sprunghaft, aber das kann auch daran liegen, dass man bei den bisherigen Godzillafilmen nicht viel mitdenken musste. Jetzt werden auf einmal bestimmte Dinge erst in der Szene danach erklärt, und eine solche Herausforderung für mein Gehirn hätte ich gar nicht erwartet.

Insgesamt hat mich DIE BRUT DES TEUFELS allerdings nicht so gut unterhalten, wie Mechagodzillas erstes Auftauchen. Der Titanosaurus ist einer der langweiligsten Gegner, mit denen es Godzilla bisher zu tun hatte, und mir fehlt gerade die Überdrehtheit ein wenig. Ernst genug nehmen kann ich den Film andererseits aber auch nicht. Es ist ein kleiner Vorgeschmack auf die Wiederbelebung der Reihe Mitte der 80er, wirkt aber noch ziemlich unausgereift.