The Blade Master ★★

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Fliegende Barbaren über Bayern? Genau das bietet "Ator II – Der Unbesiegbare"!

Nach Ator, the Fighting Eagle habe ich direkt diese Fortsetzung hinterher geschoben. Obwohl man mit Rückblenden darüber informiert wird, was bisher geschah, tauchen weder die geliebte Ehefrau noch der Bär erneut auf. Dafür erfährt man, dass Ator einen Lehrmeister hatte, den er aber inzwischen schon wieder verlassen hat (anscheinend um aus sämtlichem Metall des Landes ein Riesenschwert zu schmieden ;)). Als dieser seine Hilfe braucht, macht er sich auf den Weg zu ihm. Das macht einen Großteil des Films aus. Einem Drehbuch soll aus Zeitmangel keine große Beachtung geschenkt worden sein, und das merkt man. Darüber hinaus wiederholen sich die Schauplätze (triste Höhlen) ständig und als am Ende das Schloss des Lehrmeisters erreicht wird, bekommen wir Aufnahmen von Schloss Hohenschwangau inklusive Bayernflagge vorgesetzt. Mit der Geschichtsschreibung nimmt es der Film aber eh nicht so genau. Der Lehrmeister lebt erstaunlich kultiviert und philosophiert vor sich hin. Sogar Barbar Ator scheint einen intellektuellen Sprung gemacht zu haben, wenn man sein Verhalten mit früher vergleicht. Und das Ende... man glaubt es nicht, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat! Das hatte schon fast Yor Niveau.

Schade, dass der Film eine so mickrige, zähe Story hat, denn einzelne Szene bieten für Trashfreunde hervorragende Unterhaltung. Ich will jetzt unbedingt die Mystery Science Theater 3000 Folge dazu sehen.