The Body ★★★★½

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Mein 9. Film des diesjährigen Fantasy Filmfests war bisher mein persönliches Highlight. Und dabei hat es anfangs gar nicht danach ausgesehen, denn THE BODY beginnt als ganz konventioneller Krimi, so dass ich zuerst fast ein wenig enttäuscht war: Die Leiche einer vermögenden Frau verschwindet aus dem Leichenschauhaus und der Nachtwächter hat irgendetwas gesehen, was ihn sehr erschreckt hat. Was folgt ist klassische Polizeiarbeit mit Verhören, wobei der Ehemann der Frau schnell im Mittelpunkt der Ermittlungen steht. Tatsächlich hat er Dreck am Stecken - aber hat er auch die Leiche gestohlen?

THE BODY bleibt zwar seinem Genre treu, allerdings schafft er es, dass sich der Spannungsbogen bis zum Finale immer weiter zuspitzt. Immer wieder neue Wendungen ergeben sich und es hat sehr viel Spaß gemacht, mitzurätseln. Wer zu den Leuten gehört, die meinen, jeden Film von Anfang an durchschauen zu können, sollte hier seinen Meister finden.

Bemängeln könnte man höchstens, das das Handlungsgeflecht, das sich nach und nach vor einem aufbaut die Frage aufwirft: Warum so kompliziert? Aber pfft, leicht zu durchschauende Verbrechen ergeben halt keinen guten Krimistoff.

Viel mehr möchte ich gar nicht dazu sagen, außer: Ein Muss für Freunde intelligenter Thriller voller Überraschungen.