The Great Mouse Detective ★★★½

Als BASIL, DER GROSSE MÄUSEDETEKTIV veröffentlicht wurde, war ich erst 4 Jahre alt und habe deshalb überhaupt nichts von dem Film mitbekommen. Aber auch später schien er mir immer unter dem Radar zu bleiben. Ein Schicksal, das er mit den anderen Disney-Trickfilmen dieser Epoche teilt. Dabei braucht er sich meiner Meinung nach genau wie TARAN UND DER ZAUBERKESSEL nicht zu verstecken. Er mag nicht so experimentell für Disneyverhältnisse wirken, wie die düstere Fantasygeschichte, hat dafür aber interessantere Charaktere zu bieten. Vor allem das Helden-Trio ist mir schnell ans Herz gewachsen. Und die Miniaturwelt, in der die Mäuse leben, hat mir schon beim Anfang von BERNARD UND BIANCA sehr gefallen. Dazu kommt der Bonus, dass ich SHERLOCK und die englischen Synchronsprecher mag.

Schade fand ich, dass ich die Lieder austauschbar fand, und die Pläne des Bösewichts eine Spur zu abgehoben. Stellenweise hat diese Überdrehtheit als Gag für mich funktioniert, wie z.B. bei der Fallenszene. Aber die Roboter-Queen war mir zu gaga. Gut, dass es danach noch das würdige Finale im Glockenturm gab. Es ist vor allem nach den ganzen älteren Trickfilmen beeindruckend zu sehen, wie damals Computeranimationen Einzug in die Filme gehalten haben und die klassische Animationskunst unterstützten.

Insgesamt ist Basil eine von Grund auf sympathische Detektivgeschichte, die mir besser gefallen hat als BERNARD UND BIANCA. Ich schwanke zwischen 3,5 und 4 Sternen.

P.S. Dass der Name "Basil" so ausgesprochen wird, wie er im Film ausgesprochen wird, hat mich komplett überrascht.