The Little Hours ★★½

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Ist es nicht manchmal doch ganz praktisch, wenn ein Film vorhersehbar ist? Wenn ihr wissen wollt, ob euch "The Little Hours" gefällt, braucht ihr euch einfach nur den Trailer anzusehen. Denn genau dessen Inhalt wird einem in Spielfilmlänge geboten: Fluchende Nonnen, ein paar harmlose Anzüglichkeiten und mehr fluchende Nonnen.

Dass das nicht furchtbar nervtötend wird, ist den sympathischen Darstellern zu verdanken, und der Tatsache, dass sie es mit dem Slapstick Humor nicht übertreiben. Aber belanglos wirkte der Film leider trotzdem auf mich... Es gab ein paar Lacher und ansonsten plätscherte er nur so vor sich hin. Eine skandalöse Religionssatire sollte man auf keinen Fall erwarten. Und die meisten Gags waren nicht gerade von der kreativen Sorte. Ich schätze, dass er wohl einfach nicht meinen Humor getroffen hat. Aber ein paar Gags haben mir dann doch gefallen, und ich habe schon deutlich anstrengendere Komödien ertragen müssen.

Das reicht zu einer knapp durchschnittlichen Bewertung, und ich kann nachvollziehen, weshalb "The Little Hours" als kleine Auflockerung zwischen den ernsteren Filmen ins Programm der FFF White Nights genommen wurde. Abseits des Festivals würde ich ihn mir aber nicht ansehen.