The Similars ★★★★

Ich liebe solche Filme. Man hat am Anfang nicht die geringste Ahnung, was einen erwartet, aber man spürt direkt, dass etwas nicht stimmt... Und dann wird es immer merkwürdiger. "The Similars" is des Fantasy Filmfests mehr als würdig und insgesamt einer der ungewöhnlichsten Beiträge dieses Jahr.

In so ziemlich jeder Besprechung wird "The Twilight Zone" als Vergleich herangezogen, und das liegt ja auch wirklich nahe. Von der Einführung durch einen Off-Sprecher über die Gänsehaut-Atmosphäre bis zum die eigene Vorstellungskraft herausfordernden Finale. Dazu kommt ein sehr eigenwilliger visueller Stil, der gleichzeitig Retro wirkt als auch dem gesamten Film eine noch speziellere Atmosphäre verleiht. Und lobend erwähnen sollte man außerdem, dass der Film es schafft, trotz seiner teilweise völlig wirren Ideen alle Fäden zu einer sinnvollen Auflösung zusammenzuführen.

Über die Handlung sollte man sich vorher auf keinen Fall zu viel durchlesen. Es reicht zu wissen, dass sich in einer stürmischen Regennacht eine Hand voll Menschen in einem mexikanischen Busbahnhof treffen. Das ungewöhnlich heftige Unwetter hält sie dort fest und geschehen seltsame Dinge.

Leider kann ich zu den politischen Hintergünden, auf die angespielt wird, nicht viel sagen. Aber man kann sich das wichtigste zusammenreimen, und der Film funktioniert auch ohne diese Ebene sehr gut.

Wieso hat "The Similars" im Programmheft eigentlich kein "Mindfuck" Symbol bekommen? Das hätte er mehr als verdient.

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