The Uncanny

The Uncanny ★★★

🎃 Hooptober 10: Film 6/31 👻

⬇️ The English review can be found below.

Katzen mögen niedlich sein, aber kann man ihnen trauen? Diese Horror-Anthologie beleuchtet anhand von drei Beispielen, dass mordende Stubentiger keine Einzelfälle sind, sondern Teil einer großen Verschnurrungstheorie. Hütet euch davor, euch die Katzen zum Feind zu machen! Dabei kommt zwar leuchtend rotes Kunstblut zum Einsatz, aber ernsthaft erschrecken konnte mich das Gezeigte nicht. Dafür wirkt alles viel zu altbacken und die Effekte sind eher belustigend. Das macht aber andererseits gerade den Charme aus. Und für einen Tierhorrorfilm gibt es erstaunlich viele Szenen mit echten Katzen. Durch den Kniff, dass sie Rache für Unrecht nehmen, sind sie die eigentlichen Helden, die man gerne anfeuert.

Ein paar Worte zu den drei Segmenten:

London 1912:

Die Katzen einer alten Damen müssen dafür sorgen, dass ihr Testament, in dem sie ihre treuen Gefährten bedacht hat, nicht manipuliert wird. Dafür nutzen sie ihre Krallen und Zähne so effektiv, dass es nicht viel mehr Handlung braucht. Ziemlich direkt, mit viel Katzen-Action.

Quebec 1975:

Eindeutig die unterhaltsamste der drei Geschichten. Ein Waisenmädchen mit einer Vorliebe für Hexenbücher hat einen schwarzen Kater als Freund, und dieses Gespann muss sich gegen die böse Stiefschwester zur Wehr setzen. Obwohl es hierbei weniger blutig zugeht, bekommen wir als Ausgleich kreative Special Effects geboten.

Hollywood 1936:

Eine ähnliche Handlung wie im ersten Segment, nur dass hier eine Katze alleine Rache nimmt... und zwar eine, die sich die Pfoten nur im absoluten Notfall schmutzig macht. Sie provoziert lieber tragische Unfälle.

Dazu kommt die Rahmenhandlung mit Peter Cushing, die die drei Geschichten passend zusammenführt.

THE UNCANNY ist eine Empfehlung für Katzenfreund*innen, wenn sie mit diesen altmodischen Anthologien etwas anfangen können und es Leid sind, wenn in Tierhorrorfilmen die Tiere nur viel zu kurz zu sehen sind. Der Horror allerdings ist nicht gut gealtert und wird heute wahrscheinlich niemanden mehr erschrecken.

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Cats may be cute, but can they be trusted? This horror anthology sheds light on three cases to prove that murdering house cats are not just isolated incidents, but part of a larger catspiracy. Beware of making the cats your enemy! Although bright red fake blood is used, I wasn't seriously scared by what was shown. Everything looks too old-fashioned for that and the effects are rather amusing. On the other hand, that's what makes it charming. And for an animal horror movie there are surprisingly many scenes with real cats. With the motivation to take revenge for injustice, they are the real heroes that you will gladly root for.

A few words about the three segments:

London 1912:

The cats of an old lady have to make sure that her will, in which she has considered her faithful companions, is not manipulated. To do this, they use their claws and teeth so effectively that it doesn't take much more plot. Pretty straightforward, with lots of cat action.

Quebec 1975:

Clearly the most entertaining of the three stories. An orphan girl with a taste for witch books has a black cat for a friend. This team has to defend themselves against the evil stepsister. Although this story is less bloody, we get creative special effects to compensate.

Hollywood 1936:

A similar plot to the first segment, except that here a cat takes revenge alone... and one that only gets its own paws dirty if absolutely necessary. It prefers to provoke tragic accidents.

In addition, there is the frame story with Peter Cushing, which suitably brings the three segments together.

THE UNCANNY is a recommendation for cat lovers, if you can relate to these old-fashioned anthologies and are tired of seeing animals featured far too briefly in animal horror films. But its horror did not age well and I don't think it will scare anybody today.

✅ Hooptober category: Peter Cushing, 8 decades (1970s)

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