The Warrior and the Sorceress ★½

DER KRIEGER UND DIE HEXE ist konsequent darin, die hohe Kunst des Trashs in stumpfester Weise zu würdigen:
Handlung? Lasst uns einfach Yojimbo / Für eine Handvoll Dollar kopieren!
Der Krieger? Ist David Carradine und läuft den kompletten Film in einer zerfetzten Kutte herum!
Die Hexe? Ist eine eher nicht hexende Prinzessin und läuft den kompletten Film oben ohne herum!
Kulissen? Sand!
Effekte? Tonnenweise Pappmaché und ne Gummiechse!
Kämpfe? Größtenteils dummes Herumgewedel!
Anatomie? Scheiss drauf, vier Brüste!
Musik? Moment, das war doch aus Alien!

Weil Carradine hier als Hauptcharaktere eher langweilt, verlagerte sich das Interesse unserer Gruppe schnell Richtung Anthony De Longis, bei dem wir uns einig waren, dass er für einen solchen Film viel zu gut aussieht.

Schön übrigens auch dieses Zitat, das ich bei Wikipedia gefunden habe, und das den Film perfekt zusammenfasst:

Carradine says the director "was obsessed by the body of the actress who played the priestess so he costumed her in a topless outfit. Everywhere you looked there was this barebreasted woman." [...] "the director quit during editing after a fight with Corman (which erupted because he had gone two weeks over schedule), meaning the editing was finished by two teams in two different countries. "It's a little uneven", said Carradine of the film.