YellowBrickRoad ★★

Wie es mich ärgert, wenn ein Film mit guten Ansätzen so in den Sand gesetzt wird!

Es geht um eine Gruppe lauffreudiger Menschen, die einem schaurigen Vorfall auf den Grund gehen wollen. 1940 wanderten alle Einwohner einer Kleinstadt eines Tages auf der "Yellowbrickroad" in die Wälder und wurden nie wieder gesehen. Man fand nur einige verstümmelte Leichen und einen einzigen wirres Zeug redenden Überlebenden. Was war geschehen? Natürlich endet auch die erneute Begehung des Pfades in einer Katastrophe.

Die Ideen, die in diesem Film stecken, sind durchaus interessant. Offensichtlich hat sich da jemand Gedanken gemacht, denn am Ende wird es richtig surreal und so hebt sich der Film wohltuend von der gängigen B-Movie-Horror-Kost ab. Der gekonnte Umgang mit der Soundkulisse kann ebenfalls lobend erwähnt werden. Aber die Umsetzung ist ansonsten dermaßen missglückt, dass bei mir keine Gruselstimmung aufkommen wollte. So leid es mir tut, aber ich langweilte mich die meiste Zeit und sehnte das Ende herbei… das kann ich nicht nur auf die späte Uhrzeit schieben. Ich dachte nicht, dass ich diesen Satz jemals von mir geben würde, aber vielleicht sollte man jemand ein ordentliches Remake hiervon drehen..?